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Täter-Opfer-Ausgleich / Mediation / Konflikt- und Männerberatung

 

Mediation ist die strukturierte Vermittlung von Konflikten durch einen allparteilichen Dritten. Seit vielen Jahren bewährt sich Mediation in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland. Mediation kann Konflikte dauerhaft lösen, ist dabei kooperativ, gesichtswahrend und spart Kosten und Zeit.

Wir unterstützen Jugendliche und junge Erwachsene konstruktiv zu streiten und dabei tragfähige Lösungen zu entwickeln. Mit einer neutralen Haltung führen wir die Jugendlichen durch den Prozess und helfen Ihnen dabei, Konflikte selbstverantwortlich zu lösen.

Tätigkeitsfelder im Bereich Mediation, Konflikt- und Männerberatung

  • Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich
  • Fachstelle für Klärungshilfe
  • Männerberatung im Landkreis München (MILK)

Mediation / Männerberatung

Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich "TOA"

Die Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich existiert seit 2005 in unseren Geschäftsstellen in Erding und Freising. Der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) zielt auf Wiedergutmachung und Konfliktschlichtung.

Nach Kontaktaufnahme mit der Beschuldigtenseite finden getrennte Vorgespräche mit den beteiligten Parteien statt. Ziel ist die Erarbeitung einer einvernehmlichen Lösung, welche für die Staatsanwaltschaft niedergeschrieben wird. Der Täter-Opfer-Ausgleich hat Einfluss auf das weitere Verfahren in Form von Strafmilderung oder Verfahrenseinstellung.

Was bietet TOA den Opfern: Mittels kommunikativer Gespräche erfahrene Angst, Ärger, Zorn, Hilflosigkeit hinter sich zu lasen, persönliche Interessen an Ausgleich und Wiedergutmachung zum Ausdruck zu bringen.

Was bietet TOA den Tätern: Die Möglichkeit sich den Konsequenzen seiner Handlung zu stellen, Verantwortung dafür zu übernehmen und zu ihrer Bereinigung beizutragen.

pdf Flyer einfache Sprache Täter-Opfer Ausgleich Außenseite
pdfFlyer einfache Sprache Täter-Opfer Ausgleich Innenseite

pdf Flyer Dialog Täter-Opfer Ausgleich Außenseite
pdfFlyer Dialog Täter-Opfer Ausgleich Innenseite

Fachstelle für Klärungshilfen

Die Klärungshilfe bezeichnet eine Methode zur Lösung von Konflikten zwischen Menschen, die miteinander leben oder arbeiten müssen, sollen oder möchten.

Im Zentrum der Methode steht also die Klärung zwischenmenschlicher Beziehungen. Das Spezielle an dieser Methode ist, dass hier besonders auf die Rolle der schwierigen Gefühle von Menschen in Konfliktsituationen eingegangen wird.

Die Ziele einer Klärungshilfe liegen in der Klärung der Situation und der emotionalen Hintergründe. Die Beteiligten sollen fähig gemacht werden, sachlich und produktiv zusammen zu arbeiten.

Die Klärungshilfe wirkt nachhaltig, da alle Beteiligten lernen, selbst und miteinander Lösungen zu entwickeln. Sie kann auch präventiv eingesetzt werden.

Männerberatung im Landkreis München (MILK)

Die Fachstelle für Männerberatung im Landkreis München (MILK) existiert seit Januar 2016. Sie bietet Männern, die körperliche, psychische oder sexuelle Gewalt gegenüber ehemaligen oder aktuellen Beziehungspartnerinnen/-partnern ausgeführt oder angedroht haben, eine fachlich fundierte Beratung durch einen Gewaltberater.

Als Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V. (BAG TäHG) orientiert sich die Brücke Erding e.V. bei der Beratung von Tätern weitgehend an deren Standards. Darüber hinaus sehen wir uns verpflichtet, an der Umsetzung des Übereinkommens des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt (*Istanbul-Konvention") aktiv mitzuwirken.

Häusliche Gewalt verstößt gegen das Recht des Menschen auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Diese Form von Gewalt ist gesellschaftlich weit verbreitet und richtet sich vor allem gegen Frauen. Täter sind dabei überwiegend Männer. Kinder sind in Fällen häuslicher Gewalt grundsätzlich mit betroffen, weil ihnen Gewalt entweder direkt widerfährt oder sie Gewalt zwischen den Eltern miterleben müssen.

Unter Gewalt fällt jede zielgerichtete Verletzung der körperlichen, seelischen und sozialen Integrität einer anderen Person. Kernziel der Täterarbeit ist die nachhaltige Beendigung von gewalttätigem Verhalten. Alle Schritte der Täterarbeit müssen sich am Opferschutz messen lassen.

Gefördert von:

Wappen LKM 2Z 4c

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